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Unsere Schule
Ich, das Schulhaus von Felben-Wellhausen
Guten Tag, schön, dass Sie sich für mich interessieren!
Ich bin das Primarschulhaus von Felben-Wellhausen. Gross und eindrücklich stehe ich schon seit 1963 an diesem Platz, mitten im Dorf und doch im Grünen. 1979 bin ich endlich grösser geworden, man hat mir den Singsaal und einige Schulzimmer im Westen angebaut und auch den Doppelkindergarten. Im Jahr 1993 wurde ich auch ostwärts erweitert, mit einem Leherzimmer, einigen Schulzimmern und vorallem einem Lift, damit bin ich rollstuhlgängig geworden.
Die alte Turnhalle aus dem Jahr 1957 erinnert mich an gute alte Zeiten, sie wartet geduldig darauf, was man mit ihr wohl noch vor hat. An mir fährt niemand unbemerkt vorbei, denn meine Strasse, die Bahnhofstrasse, ist die Verbindung zwischen den beiden Ortsteilen Felben und Wellhausen.
Sie wundern sich, dass keine Schüler auf dem Pausenplatz herumrennen? Na, die sind doch alle in ihren Klassenzimmern. Machen Sie doch die grosse Glastüre auf und treten Sie ein, ich hab Ihnen viel zu erzählen...
Gleich links ist die Türe zum Lehrerzimmer. Da ist sehr viel Betrieb, vor allem natürlich in der Pause, wenn sich hier alle treffen und ihre Gedanken austauschen.
Jetzt können wir entweder durch das Treppenhaus in den ersten oder zweiten Stock oder direkt nach rechts gehen – wir kommen überall zu den Türen der neun Klassenzimmer.
Ich staune, wie die Schülerinnen und Schüler da jeden Tag den richtigen Weg finden, denn es gibt auch noch Türen zu Gruppenräumen, zur Bibliothek, zur Logopädie. Wenn Sie aber beim Haupteingang die Treppe hinuntergehen, kommen Sie an den Werkräumen vorbei zum Singsaal. Hier wird nicht nur gesungen, dieser Raum ist sozusagen der Raum für alle Fälle.
So finden auch immer wieder abends Veranstaltungen statt oder die Musikschüler versuchen mit mehr oder weniger Erfolg einem Instrument wohlklingende Töne zu entlocken.
Und hinter all diesen Türen sitzen sie, meine lieben Schülerinnen und Schüler, 180 an der Zahl, und lernen mit viel Eifer. Und plötzlich gibt es Leben auf den sonst so stillen Gängen, es ist Zeit für die Pause. Das finde ich besonders schön, nun wird gelacht und herumgetobt, rings um mich herum. Auf dem neuen Pausenplatz, eingeweiht 2007, kann man sich wunderbar an den Kletterbäumen verweilen, in der Arena sitzen, Pingpong spielen, spazieren, auf dem Rasen Fussball spielen.
Ja, und von hier aus sehen Sie nun auch noch drei kleinere Gebäude, fast wie Puppenstuben, das sind meine Kindergartenabteilungen. Ich kann 40 Mädchen und Knaben beobachten beim Stillsitzen, Zeichnen, Singen, Basteln. Besondere Freude hab ich, wenn sie auf ihren beiden Spielplätzen lachen und unbeschwert herumspringen.
Im Westen können Sie die Doppel-Turnhalle sehen. Sie steht schon etwas stolz da, aber das darf sie auch, ist sie doch um einiges jünger als ich. Im Jahr 2003 wurde sie eingeweiht und auf den Namen Heuberghalle getauft. Unsere Hauswarte sorgen dafür, dass die Umgebung und die Gebäude gepflegt und alles so schön sauber ist, wie ich es gerne möchte.
So, unser Rundgang ist nun beendet. Ich hoffe, dass ich Sie neugierig gemacht habe und lade Sie ein, bei mir vorbeizukommen.
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